ARMIN SCHEID

Der Kölner Maler Armin Scheid wurde bei J. P. Kastner zunächst an der Universität Dortmund und später an der Kunstakademie Düsseldorf ausgebildet. Anfang der neunziger Jahre war er künstlerischer Assistent von Prof. Norbert Tadeusz.

 

In seinen Arbeiten stehen figürlich-gegenständliche Motive wie Landschaften, Pflanzen, Architekturen und Atelier-Situationen sowie die Auseinandersetzung mit der menschlichen Figur im Mittelpunkt. Harmonisch wirken seine Bilder und strotzen dabei gleichzeitig vor Vitalität und Farbkraft. Die expressionistisch übersteigerte Farbigkeit und der lebhafte Rhythmus des Pinselstriches fangen den Betrachter sofort ein, so wird aus jedem Bild ein ganz eigenes Seherlebnis.

 

Dies spiegelt sich in Werkgruppen wie „Elementarteilchen“ wieder. Diese stellt beinahe abstrakte Strukturen dar, welche sich in ihrer Gegenständlichkeit auflösen und nur noch fragmentierte Motiv-Spuren in einem spannungsgeladenen Rhythmus voll gleißender Schönheit auf der Leinwand zurücklassen. Scheids vorangegangene „Magnolia“- Arbeiten setzten sich stark mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur auseinander und spielen auf interessante Weise mit Schärfe und Unschärfe. 

 

Auch seine aktuellen Werkgruppen „Surfers Delight“ und „Surfin' the Elements“ greifen diese Thematik gezielt auf und verarbeiten sie auf neue Weise. Die Protagonisten dieser Arbeiten bewegen sich in einem übersteigerten Kosmos aus strahlendem Licht, farbigen Schatten und Spiegelungen. Sie erinnern uns in ihrer jugendlichen, manchmal geradezu kraftstrotzend-dynamischen, manchmal gelassen-in-sich-gekehrten Eleganz zugleich an unser Gefährdetsein als verletzliche Kreaturen. Nicht nur die Beherrschbarkeit der Natur bleibt letztlich eine Illusion, auch die sonnige Idylle könnte im nächsten Moment als Schritt in eine verstrahlte Welt verstanden werden. Unterstützt wird dieses irritierende Moment durch die Zersplitterung und Fragmentierung der Farbflächen: Die Auflösung und gegenseitige Durchdringung der Bildmotive durch ein alles überstrahlendes Licht rührt einerseits an die im Menschen verankerte Verschmelzungssehnsucht mit den Elementen der Natur und verführt anderseits dazu, sich auf ein spannungsgeladenes rhythmisiertes Spiel aus unterschiedlichen Gewichtungen wie Farb-, Helligkeits- und Bewegungskontrasten einzulassen.    

 

Cologne based painter Armin Scheid was trained by J.P. Kastner first at the University of Dortmund and later at the Kunstakademie Düsseldorf. At the beginning of the nineties he was artistic assistant to Prof. Norbert Tadeusz.

His works focuses on representational motives, such as landscapes, plants, architecture and studio situations, as well as the human figure as centre of his paintings. His paintings appear very harmonic, but are simultaneously full of vitality and bright colours. The expressionistic and intense colours, as well as the vital rhythm of his brush marks effortlessly catch the viewers’ attention, which makes the encounter with each of Scheids paintings an individual viewing experience. This effect is also present in his series “Elementarteilchen”. These works represent almost abstract structures, as they form concreteness fragmented and blurry shapes. As a result, they leave behind an astonishing beauty on canvas full of strength and dynamic.

Scheid’s previous “Magnolia”-series strongly deals with the interdependency between humans and nature. Additionally, they interestingly play with the aspects of clarity and blurriness. Equally do Scheid’s latest works “Surfers Delight” and “Surfin the Elements” pick up on these themes by realising them in a new way.  The protagonists of the paintings are moving in a cosmos of bright light, colourful shadows and reflections. With their youthful, vital and calm appearance they still remind us of the vulnerability of the human being. To us not only the controllability of the nature remains an illusion, but also a sunny idyll can be perceived as part of a radiated world at any time. This irritating impression is supported by the fragmentation of the colour plain.    

ARMIN SCHEID - VITA

*1965 in Neuss

lebt und arbeitet in Köln
 

seit 2016

Kooperation mit DSV Kunstkontor (Art Consultant des Deutschen Sparkassenverlages)

seit 2015

vertreten durch Art Galerie 7, Köln

 

seit 2012-2015

Projekt „Meine blühende Stadt“ (gestalterische Eingriffe in das Kölner Stadtbild durch Baumpflanzungen)

 

seit 2010

Kooperation mit Galerie Obrist, Essen

 

seit 2008

Kooperation mit F.G. Conzen, Düsseldorf

 

seit 2003

Mitentwicklung der bis 2008 jährlich stattfindenden Kölner Ausstellungsreihe 

"eine woche junge kunst" (seit 2009: "Rundblick")

 

seit 2000

Wohnung und Atelier in Köln

 

1999 – 2002

Lehrauftrag für Grafik an der Universität Dortmund

 

1999
Kunstförderpreis der Stadt Witten

 

1998

Die Regisseurin Doris Dörrie wird auf die Malerei Scheids aufmerksam und platziert in ihrem Kinofilm „Bin ich Schön?“ eine Reihe von Gemälden

 

1993-1994

Mitarbeit an Konzeption und Realisierung von Ausstellungsprojekten an der städtischen Galerie Viersen (gefördert durch die Kunst- und Kulturstiftung des Landes NRW) als Assistent von Dr. phil. habil. J.P. Kastner (Ausstellungen für Erwin Heerich, K.H. Hödicke, David Lauer)

 

1990-1991

Künstlerische Assistenz bei Prof. Norbert Tadeusz

 

1987-1996

Künstlerische Ausbildung bei Joachim Peter Kastner an der Universität Dortmund (Staatsexamen 1992) und an der Kunstakademie Düsseldorf (1992 – 1996)

Ausstellungen / Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

2018

 „Das große Format“,  Art Galerie 7, Köln

Gruppenausstellung Galerie Klose, Essen

Art Karlsruhe mit Art Galerie 7, Köln

2017

„Das kleine Format“, Art Galerie 7, Köln

art Karlsruhe, mit Art Galerie 7

"Glow", mit Arbeiten von Kirsten van den Bogaard, Maxim Probst, Marina Sailer und Armin Scheid

2016

"Sight-Zeichen", Galerie Klose - Contemporary Tomorrow, Essen (GA), u.a. mit Arbeiten von Kirsten van den Bogaard, Joanna Jesse, Marina Sailer und Gan Erden Tsend

"Crazy Little Thing" Galerie Obrist, Essen (GA)

"Radiant", Kunstraum im Mediapark (in Kooperation mit Art Galerie 7 und Radiologie im Mediapark) mit Arbeiten von Kirsten van den Bogaard, Maxim Probst Marina Sailer und Armin Scheid

"Summertime", Art Galerie 7, Köln, mit Arbeiten von Joanna Jesse, Maxim Probst, Marina Sailer, Armin Scheid und Franziska Stünkel

art Karlsruhe, mit Art Galerie 7

"Supreme", Art Galerie 7, Köln, mit Arbeiten von Vanessa Niederstrasser, Armin Scheid und Maxim Wakultschik

2015

"Lost" Galerie Obrist, Essen (GA)

(Vernissage: 20.11.2015)

"Summertime" Art Galerie 7, Köln, mit Arbeiten von Maxim Probst und Armin Scheid

2014

"Borderlines" Galerie Obrist, Essen (GA)

XPOSITION - Kunstraum im Mediapark, Köln (EA)

 

2013

„Wild at Heart“ Galerie Obrist, Essen (GA)

„Nichts Schöneres unter der Sonne, als unter der Sonne zu sein (Ingeborg Bachmann)“ Galerie Gecko, Solingen (GA)

„Frühlingserwachen“ Galerie Gecko, Solingen (GA) mit Arbeiten von Julia Belot, Armin Scheid und Vanessa von Wendt

 

2012

„Inside Out“ Galerie Obrist, Essen (GA)

„Tropisches Vergnügen“ Esther Klinghammer, Köln  (EA)

 

2011

„Die Farbe Weiß. Die Farbe Schwarz“

Galerie Obrist, Essen (GA)

"Armin Scheid - Malerei" F.G. Conzen, Düsseldorf (EA)

 

2010

„Juxtaposition - 10 Künstler laden 10 Gastkünstler ein",

Atelier Emmastraße, Düsseldorf (GA) mit Arbeiten von Astrid Klerx, Katharina von Koschembahr, Irina Matthes, Penelope Müller, Veronika Peddinghaus, Marina Sailer, Armin Scheid (als Gastkünstler von Marina Sailer), Ira Vinokova und Henrica Zumfelde

"Berlin-Johannesburg" Studio Holterhoff, Köln (GA) mit Arbeiten von Peer Böhm, Claudia Desgranges, Ellen Dederichs, Tine Holterhoff, Ruri Matsumoto, Reiner Rehfeld und Armin Scheid

„Magnolia“ Esther Klinghammer, Köln (EA)

"Die Farbe Weiß", Galerie Obrist, Essen (GA)

„Armin Scheid – Malerei“ Galerie Obrist, Essen (EA)

 

2009

"Jahrmarkt" Studio Holterhoff, Köln (GA) mit Arbeiten von Kirsten van den Bogaard, Claudia Desgranges, Ellen Dederichs,

Tine Holterhoff, Annebarbe Kau und Armin Scheid

 

2008

"Armin Scheid - Malerei" F.G. Conzen, Düsseldorf (EA)

"Armin Scheid - Malerei" Esther Klinghammer, Köln (EA)

"Malerei und Skulptur" Galerie Haus Heberbede (GA)

mit Arbeiten von Armin Scheid und Bettina Thierig

 

2007

"eine woche junge kunst" Mediapark, Köln (GA) mit Arbeiten von Sala Lieber, Alexandra Medilanski, David Ostrowski, Michail Pirgelis, Marina Sailer, Armin Scheid und Vittorio Zambardi

comdirect private finance, Köln (EA)

 

2006

"eine woche junge kunst" Mediapark, Köln (GA) mit Arbeiten von Sala Lieber, David Ostrowski, Michail Pirgelis, Marina Sailer, 

Armin Scheid und Vittorio Zambardi

"Glückauf24" Internationale Filmschule Köln (GA) u.a. mit Arbeiten von Birgit Antoni, Laurenz Berger, Walter Dahn, Tine Holterhoff und Armin Scheid

 

2005

"eine woche junge kunst" Mediapark, Köln (GA) mit Arbeiten von Giulia Bowinkel, Sala Lieber, Helena Parada-Kim, Gerlinde Dehmel, Michail Pirgelis, Marina Sailer, Armin Scheid und Vittorio Zambardi

2004

Alte Zinkhütte, Dortmund, gefördert und präsentiert von der Dortmunder Energie und Wasser (EA)

 

2003

"eine woche junge kunst" Mediapark, Köln (GA)

 

2002

"Armin Scheid - Malerei" Mediapark Köln (EA)

 

2000

Kunstbahnhof Süd, Krefeld (GA)

mit Arbeiten von Markus Reuther, Armin Scheid und Bettina Thierig

 

1999

Skt. Gertrudis, Dortmund (EA)

 

1997

"Zwei Positionen" Städtische Galerie Kaarst (GA), gefördert durch die Kulturstiftung NRW mit Arbeiten von Marianne Ambs und

Armin Scheid

"Armin Scheid - Malerei" Theater Dortmund (EA)

Armin Scheid - Malerei"Museum Abtei Liesborn (EA)

 

1996

"Kubo" Flottmannhallen, Herne (GA)

 

1995

Armin Scheid - Malerei" Kunstraum Witten (EA)

 

1993

"Dortmunder Kunststudenten" Stadtmuseum Beckum (GA)

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ART Galerie 7

Meike Knüppe

 

St.-Apern-Straße 7 I 50667 Köln 

Fon: (49) 221-277 48 66

Fax: (49) 221-277 48 67

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Mittwoch - Freitag: 12 - 18 Uhr

Samstag: 12 - 17 Uhr und nach Vereinbarung