R. J. KIRSCH

R. J. Kirsch lernte noch an den Kölner Werkschulen und weist ein beeindruckendes Oeuvre auf, in dem er sich immer weiterentwickelt, experimentiert und sich ohne Scheu an neue Themen und Techniken heranwagt. Dabei zeigt das Werk eine erstaunliche Kontinuität. In seiner Serie „Soft Impact“ beweist er sein Können in der abstrakten Darstellung von Stofflichkeit, indem er den traditionellen Faltenwurf aufgreift und die Verformungen verschiedener Stoffe aus nächster Nähe darstellt. Eingefangen werden auf diese Weise die Glanzeffekte, die im Einfall von Licht auf dem seidigen Material entstehen, sowie ein Zusammenspiel von Licht und Schatten, das den Arbeiten Tiefe und Dreidimensionalität verleiht. Ähnliche Effekte greift auch seine andere Serie „Slider“ auf, die sich mit dem Aspekt der Bewegung auf neue Weise auseinandersetzt. Statt wie sonst durch eine dynamische Kompostitionsweise bestimmt, besitzen diese Arbeiten einen ausgesprochen statischen Aufbau, bedingt durch die Schichtung horizontaler Volumen. Zusätzlich entsteht durch die sanften Farbübergänge in den Arbeiten eine geradezu kontemplative Ruhe.    

 

R.J. Kirsch studied at the Cologne Art Academy and impresses with his fascinating Oeuvre, as he constantly develops, experiments and courageously dares to try out new themes and techniques. His work shows an impressive continuity. With his series “Soft Impact”, he proofs his skill with abstract depictions of consistency by picking up a traditional drapery and the deformation of varying material. That way, Kirsch captures effects of brilliance, which occur through the reflection of light on silky fabric, as well as an interplay between light and shadow that awards the works depth and three-dimensionality. Similar effects are achieved in Kirsch’s other series that deals with these aspects of movement in a new way. Instead of the usually dynamic composition, these works feature a highly static structure, due to horizontal layers. In addition to that, the work’s soft colour transitions create an atmosphere of ease.    

R.J. KIRSCH - VITA

*1959 in Kirchen

lebt und arbeitet in Köln
 

Studium bei Wewerka, Spoerrie und Dank an den Kölner Werkschulen 

Abschluss in Malerei bei Prof. Franz Dank, Kölner Werkschulen

Ausstellungen / Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

2017

Das kleine Format, Art Galerie 7, Köln

Glanz & Gloria, Art Galerie 7, Köln

2016

PERIPHERIE, RAUMSECHS, Düsseldorf

 

2015

Moto Park, Kunstverein Mainz 

 

2014

ZAHLEN PUMPEN, Kunstverein Siegburg 

PHANTOMS, Meta Weber Galerie, Krefeld 

PHANTOMS, Kunstverein Bayreuth 

 

2013

PHANTOMS, RAUMSECHS Düsseldorf 

OSTRALE, intern. Kunstausstellung Dresden, Katalog 

Der Maler im Dunkel, Kunstverein Viernheim, Katalog 

 

2012

Das verortete Verlangen, Feuerwache Friedrichshain, Berlin, Katalog 

ABSTRACTS, Artgalerie 7, Köln 

 

2011

HOT SPOT BERLIN, Georg Kolbe Museum, Berlin, Katalog 

 

2010

serialworks studio, National Gallery, Kapstadt, Südafrika

ZIVILCOLLAGE, Berufsverband Bildender Künstler Köln 

"LEERLAUF", zus. mit Max Scholz, Bellevuesaal Wiesbaden 

 

2009

REANIMATION, Galerie Jürgen Kalthoff, Essen 

 

2008

Still Life Pieces, Art Galerie 7, Köln 

PASSAGEN, Galerie Abel Neue Kunst, Berlin 

Im Konjunktiv der Dinge, Galerie Jürgen Kalthoff, Essen 

 

2007

Gropius Stories, Galerie im Körnerpark, Berlin 

 

2006

Rhythmus der Statistik, Abel Neue Kunst, Berlin 

Rhythmus der Statistik, Galerie Rachel Haferkamp, Köln 

 

2005

cars and races, Galerie Foert/Garanin, Berlin 

 

2004

Mit den Füßen zuerst, Galerie v.d. Milwe, Aachen 

Temporary Bell Tone Laboratory, Pilotprojekt Gropiusstadt, Berlin 

Status Quo, Galerie Murata&friends, Berlin 

 

2003

Zu Hause bleiben, Installation, Moltkerei-Werkstatt, Köln 

The Merry Waitingroom, opening event, Kulturhauptstadt Graz 

 

2001

Sammlung SK Köln 

 

1999

Goethe-Institut, Brüssel/Evere, Belgien 

PHANTOM, Museum Albstadt, Katalog 

Messen

2015/2016

Art Karlsruhe, Artgalerie 7 

 

2013/2011/2010/2009

Art Fair Köln, Artgalerie 7, Köln 

 

2007

F.I.T. Berlin,Fuel for Art, Miami 

MACO, Abel Berlin, Mexico City 

 

2008

bridge Art Fair, Miami 

 

2006

preview Berlin 

 

2005

2.Berliner Kunstsalon 

Kunst Köln, Artgalerie 7, Köln 

 

2004

Art Fair Köln, Artgalerie 7, Köln 

Stipendien und Auszeichnungen 

Stipendien und Auszeichnungen

2004

Arbeitsstipendium Haus Schwarzenberg, Berlin 

 

2003

Arbeitsstipendium Pilotprojekt Gropiusstadt, Berlin 

 

2002

nominiert für das Villa Aurora Stipendium 

 

2001

Otzenrath Stipendium, Hausmuseum Otzenrath 

 

2000

Förderstipendium Marli-Hoppe-Ritter-Stiftung 

Förderstipendium Kuratorium ZNS 

 

1991

nominiert für das Peter-Mertes-Stipendium

 

Sammlungen

Grafische Sammlung Museum Albstadt 

Sammlung DG Bank 

Sammlung Stadtsparkase Köln 

Sammlung Dr.Eberhard, Landshut 

Sammlung Dr.Drobny, Nürnberg

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ART Galerie 7

Meike Knüppe

 

St.-Apern-Straße 7 I 50667 Köln 

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